PR Couch Teil 48

Interventions- und Präventions-PR

Sind Teilgebiete der Krisen-PR (siehe PR Couch Teil 8). Eine erfolgreiche Krisen-PR zeichnet sich dadurch aus, dass alle Maßnahmen eingeleitet werden, die die negativen Schlagzeilen, negative Konsequenzen als auch den Imageverlust (siehe PR Couch Teil 16) abfangen bzw. vermeiden. Strategien werden neu erarbeitet, um Krisen und Konflikte aus der Welt zu schaffen bzw. wenn diese früh genug erkannt werden, zu verhindern.

Krisen-PR greift also nicht erst im Ernstfall ein. Interventions-PR wie auch Präventions-PR gewinnen innerhalb der Krisen-PR immer mehr an Bedeutung: Denkt man bei Krisen-PR nur an einzelne Personen, die "Skandale auslösen", so zeigen Beispiele aus Politik und Wirtschaft, dass auch Unternehmen, Organisationen oder auch Parteien, in unterschiedlicher Art und Weise, davon betroffen sein können.

Interventions-PR

In verschieden Phasen kann man Maßnahmen zur Vermeidung von Krisen setzen:

  1. Krisenprofiling: Ist-Situation analysieren, Risiko abschätzen, Medien erheben
  2. Aktionsstrategie: Erstellen eines Interventionskonzeptes
  3. Interventionsmaßnahmen durchführen in den Medien, bei anderen Unternehmen und bei den Mitarbeitern
  4. Analyse der Maßnahmen: Den Verlauf der Intervention hinterfragen

Präventions-PR

Hierbei handelt es sich um vorbeugende Aktionen hinsichtlich einer potentiellen Krise.

  1. Analyse der Krisenpotentiale
  2. Aufbau von Infrastrukturen und Instrumenten
  3. Implementierung dieser Strukturen und Instrumente
  4. Krisenprävention und aktives Frühwarnsystem

Fazit: Rechtzeitig die Vorgehensweise für den Krisenfall planen und einen Maßnahmen-Katalog erstellen, um kommunikativ-strategisch agieren zu können.

Vertiefende Literatur:

Wilmes, Frank: Krisen-PR - Alles eine Frage der Taktik. Die besten Tricks für eine wirksame Offensive. Businessvillage; Auflage: 1; 2006

 

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