PR Couch Teil 4

BRIEFING

Welcher Begriff versteckt sich hinter diesem Wort? In welchem Zusammenhang steht es zu einer PR-Agentur?

Ein Briefing ist der wichtigste Punkt am Beginn einer PR-Partnerschaft mit einer Agentur und der Schlüssel zur erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit. In der Praxis gilt folgende Formel:

Kein Briefing =  schwierige Zusammenarbeit!

Exaktes Briefing =  perfekte Zusammenarbeit!

Leider wird in vielen Fällen seitens der Unternehmen einem Briefing nicht die angemessene Aufmerksamkeit geschenkt. Stellen Sie sich vor, ein Briefing sei ein Haustorschlüssel. Sie werden als PR-Berater von einem Unternehmen eingeladen, um dessen PR zu organisieren. Sie kommen beim Gebäude an, erhalten aber keinen Schlüssel, um einzutreten. Sie stehen nun vor dem Unternehmen und müssen sich mit den zuständigen Personen über die Fernsprecheinrichtung unterhalten. Missverständnisse sind vorprogrammiert. Daraus resultiert eine Unzufriedenheit auf beiden Seiten! Erhalten Sie aber den Schlüssel = Briefing, kommen Sie mühelos in das Haus und können mit der Arbeit beginnen. Ganz nebenbei bemerkt, fällt die Kommunikation von Angesicht zu Angesicht viel leichter,....

WAS MUSS EIN BRIEFING ENTHALTEN?

Das Wort „Briefing“ kommt vom lateinischen „brevis“ = kurz und ist die Darstellung eines Sachverhalts. Ein gutes Briefing sollte umfassen:

  • Beschreibung des Unternehmens
  • Position des Unternehmens und seiner Produkte am Markt
  • Kurzanalyse des Marktes
  • Beschreibung des zu erreichenden Ziels + Zielgruppen
  • Budget und Rahmenbedingungen (CI)

Je schlechter ein Briefing, umso mehr besteht die Gefahr, dass die Agentur am Thema vorbeiarbeitet und zum Schluss die Botschaften beim Empfänger nicht richtig verstanden werden.

Das PR-Briefing hat zum Ziel, externe und interne Kommunikationsbedürfnisse aufzuzeigen und das Unternehmen an sich, sowie einzelne Produktgruppen im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld zu analysieren. Erst nach der Briefingphase ist es der Agentur möglich, einen detaillierten PR - Plan zu erstellen.

Nach dem Erstvorschlag sollte nochmals mit allen Beteiligten ein so genanntes „Rebriefing“ stattfinden. In dieser Phase werden bei einem gemeinsamen Gedankenaustausch eventuelle Irrwege gestoppt, Verfeinerungen angeregt und Justierungen vorgenommen.

 

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